Pilates zu Hause: Wie ich als Mama von zwei Kindern wieder Zeit für mich gefunden habe
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Es gab Tage, da hatte ich abends das Gefühl, für alle da gewesen zu sein. Nur für mich selbst nicht.
Mit zwei Kindern ist der Alltag voll. Frühstück machen, Sachen suchen, trösten, organisieren, arbeiten, Wäsche zusammenlegen. Und wenn endlich Ruhe einkehrt, wartet meistens noch irgendetwas, das erledigt werden müsste.
Sport? Wollte ich machen. Wirklich. Aber zwischen „Dafür habe ich gerade keine Zeit“ und „Heute bin ich einfach zu müde“ verging eine Woche nach der anderen.
Bis ich angefangen habe, mir täglich 15 Minuten für Pilates zu Hause zu nehmen.
Ich musste nicht mehr Zeit finden. Ich musste kleiner anfangen.
Lange dachte ich, Bewegung würde sich nur lohnen, wenn ich mindestens eine Stunde dafür einplane. Am besten im Studio, mit festem Termin und einem richtigen Trainingsprogramm.
Aber schon die Vorstellung, eine Betreuung zu organisieren, meine Tasche zu packen und irgendwohin zu fahren, hat mich gestresst. Noch ein Termin, den ich irgendwie unterbringen sollte.
Beim Pilates zu Hause fiel das alles weg. Ich konnte meine Matte ausrollen, einen Onlinekurs starten und loslegen. Ohne Anfahrt. Ohne feste Uhrzeit. Ohne erst meinen ganzen Tag umstellen zu müssen.
15 Minuten. Das war eine Zeitspanne, bei der ich zum ersten Mal dachte: Ja, das könnte auch in meinem Alltag funktionieren.
Meine Matte liegt jetzt griffbereit
Was mir geholfen hat, war, es mir möglichst einfach zu machen. Ich brauchte keinen perfekt aufgeräumten Raum und auch keine besondere Ausrüstung. Eine Matte reichte.
Manchmal habe ich morgens geübt, bevor der Tag richtig losging. Manchmal zwischendurch. Und manchmal erst abends, wenn die Kinder im Bett waren.
Natürlich lief das nicht immer ungestört. Es kam vor, dass ein Kind etwas brauchte oder ich eine Einheit kurz unterbrechen musste. Früher hätte ich vermutlich gedacht: Dann kann ich es auch gleich lassen.
Heute mache ich danach einfach weiter.
Ich habe aufgehört, auf den idealen Moment zu warten. Stattdessen habe ich geschaut, wo meine 15 Minuten heute Platz haben. Genau diese freie Zeiteinteilung hat mir geholfen, dranzubleiben.
Am meisten überrascht hat mich die Ruhe im Kopf
Anfangs wollte ich vor allem wieder etwas für meinen Körper tun. Mich kräftiger fühlen, meine Haltung verbessern und ein bisschen mehr in Form kommen.
Doch schon die bewusste Konzentration auf meine Atmung und die Bewegungen tat mir gut. Für diese kurze Zeit musste ich nicht gleichzeitig an den nächsten Einkauf, die Wäsche und die Termine der Kinder denken.
Ich war beschäftigt mit mir. Damit, wie sich eine Bewegung anfühlt. Wo ich Spannung halte. Und wo ich endlich einmal locker lassen kann.
Danach waren meine Aufgaben natürlich noch da. Aber ich fühlte mich ruhiger und konnte oft gelassener an sie herangehen. Diese kleine Pause hat mir geholfen, den Kopf freizubekommen.
Ich fühle mich wieder wohler in meinem Körper
Mit der Zeit habe ich auch körperlich Veränderungen bemerkt. Mein Körper fühlte sich fester und kräftiger an. Ich richtete mich im Alltag bewusster auf, statt ständig mit hochgezogenen Schultern durch den Tag zu gehen.
Und ich bekam wieder ein besseres Gefühl dafür, was ich gerade brauche: Bewegung, eine Pause oder einfach einen tiefen Atemzug.
Besonders schön finde ich, dass ich mich nach meinen Einheiten oft wacher fühle. Gerade morgens geben mir diese 15 Minuten Energie für den Tag. Abends helfen sie mir eher, zur Ruhe zu kommen.
Es ging irgendwann nicht mehr nur darum, wie mein Körper aussieht. Ich habe gemerkt, wie gut es tut, mich wieder in ihm wohlzufühlen.
Du musst dafür weder sportlich noch erfahren sein
Falls du gerade denkst: „Pilates würde ich gern ausprobieren, aber ich habe überhaupt keine Ahnung davon“ – so ging es mir am Anfang auch.
Du kannst ohne Vorkenntnisse starten. Es gibt Einheiten für Anfängerinnen und Angebote für unterschiedliche Trainingslevel. Erfahrene Trainerinnen und Trainer erklären dir die Übungen, sodass du dich Schritt für Schritt herantasten kannst.
Auch zusätzliches Zubehör ist für viele Einheiten nicht nötig. Deine Matte reicht für den Einstieg aus.
Für mich war entscheidend, dass ich auswählen konnte, was zu meinem Tag und meiner Energie passte. Ich musste niemandem etwas beweisen. Ich durfte einfach anfangen.
Zeit für dich darf in deinem Alltag vorkommen
Als Mutter findet man schnell Gründe, die eigenen Bedürfnisse nach hinten zu schieben. Irgendetwas scheint immer dringender zu sein.
Aber ich habe gemerkt: Wenn ich mir diese kleine Auszeit nehme, tut mir das auch über die 15 Minuten hinaus gut. Ich fühle mich ausgeglichener, habe mehr Energie und gehe mit einem besseren Körpergefühl durch den Tag.
Natürlich bin ich deshalb nicht plötzlich immer entspannt. Ich bin weiterhin eine Mama mit zwei Kindern und einem manchmal ziemlich chaotischen Alltag.
Nur komme ich selbst inzwischen auch darin vor.
Mein Tipp: Probiere es in deinem eigenen Alltag aus
Wenn du dir mehr Bewegung wünschst, aber der Weg ins Studio gerade einfach nicht in dein Leben passt, kann ein Pilates-Onlinekurs ein schöner Einstieg sein.
Du trainierst zu Hause, zu deiner Zeit und in deinem Tempo. Ohne zusätzlichen Termindruck und ohne stressige Anfahrt.
Für 1 Euro kannst du den Kurs 14 Tage lang testen und herausfinden, wie sich Pilates für dich anfühlt.
Du musst heute noch keine neue Sportroutine für die nächsten Monate versprechen. Fang mit einer Einheit an. Rolle deine Matte aus und nimm dir ein paar Minuten für dich.
Vielleicht merkst du dabei genauso wie ich: Diese kleine Pause hat mir gefehlt.
Gönn dir deine ersten 15 Minuten und teste den Pilates-Onlinekurs für 1 Euro.

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